Wetter ist kein Nice-Guy
Sturm, Hitze, Regen – das Spielfeld wird plötzlich zum Schlachtfeld. Hier entscheidet nicht die Technik, sondern das Regelwerk, das das Spiel am Leben hält.
Der Wind, dein Gegner
Bei starkem Wind wird jeder Aufschlag zur Risk-Mission. Die offizielle Vorgabe: Wenn der Wind über 20 km/h weht, muss das Spiel auf einem kleineren Feld beginnen – 8 × 8 m statt 8 × 16 m. Kurz und knallhart, weil das Team sonst kaum einen Ball halten kann.
Wie man den Wind misst
Einfach: Eine Wetterstation am Platz, oder – wenn du keine hast – ein Stück Stoff zwischen den Pfosten. Der Wind muss konstant über dem Grenzwert liegen, sonst bleibt das große Feld.
Regen – der stille Killer
Wenn die Oberfläche zu nass wird, rutscht das Spiel schneller ab als ein nasser Ball. Die Regel: Bei Regen, der den Sand bis zu einer Tiefe von 2 cm durchnässt, wird das Spiel pausiert. Das Team darf den Sand mit einem Handtuch abtupfen, aber nicht schaufeln. Und das gilt für jede Pause – keine Ausreden.
Temperatur-Grenze
Heißes Wetter über 35 °C? Dann gibt es keine Auszeit für Trinkpausen. Stattdessen muss das Spiel in zwei Hälften aufgeteilt werden, jede mit maximal 20 Minuten. Das hält die Spieler wach, sonst brennen die Arme ab.
Sturmwarnungen und Sicherheit
Ein Sturm, der über 30 km/h weht, ist sofortiger Abbruch. Der Schiedsrichter ruft „Sturm!” und das Spiel endet, bis das Wetter sich beruhigt. Kein Diskussion, kein Nachspielen. Sicherheit zuerst.
Ein kurzer Blick auf Ausnahmen
Manche Turniere erlauben bei starkem Wind einen zusätzlichen Aufschlag pro Team, um das Spiel fair zu halten. Das ist aber keine Regel, sondern ein lokaler Bonus, den du im Vorfeld prüfen musst.
Praxis-Tipp
Hier ist der Deal: Immer die Wetter-App im Blick haben, den Sand prüfen und das Feld anpassen, bevor du den ersten Aufschlag machst. Und wenn du dir unsicher bist, schau dir das hier an: https://beachvolleywettende.com/articles/beachvolleyball-regeln-fuer-wetter/.